Gotha

Cassis: Das Aroma der schwarzen Johannisbeere wird oft in Rotweinen (Cabernet Sauvignon) gefunden.

Cava: Spanische Version des Sektes, die nur aus den Sorten Macabeo, Paradella und Xarel-lo nach dem traditionellen Champagnervefahren (siehe Champagner) hergestellt wird. Vor dem Degorgieren (siehe dort) muss der Cava neun Monate auf der Hefe liegen und einen Alkoholgehalt von 10,8 bis 12,8 Volumenprozent haben.

Chambrieren: Begriff aus dem Französischen, mit der Bedeutung, Wein auf Zimmertemperatur zu bringen.

Champagner: Ein nach strengen Reglementierungen hergestellter Schaumwein, der nur aus Trauben der laut EU-Gesetz festgelegten Lagen der Champagne in Frankreich hergestellt werden darf. Die zugelassenen Sorten sind Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Die Herstellung des Champagner in traditionellen Flaschengärung ist sehr aufwändig. Über die Erntemengen, Lesevorschriften, Regelungen zur Pressung der Trauben bis hin zur Assemblage, dem Verschnitt der Weine vor der zweiten Gärung ist alles genauen Vorschriften unterworfen. Mit Hilfe einer so genannten Füll-Dosage, die aus älterem Wein, Rohrzucker und speziellen Hefen besteht, wird eine zweite Gärung in Gang gesetzt, die in dickwandigen Flaschen stattfindet. Nach drei bis zwölf Wochen ist die zweit Gärung beendet. Der Champagner lagert je nach Marke mindesten zwölf Monate bis zu mehreren Jahren auf der Hefe. Durch langsames Rütteln wird die Hefe in den Flaschenhals befördert und dort dann entfernt. Wenn Champagner in den Handel kommt, ist er sofort trinkfertig.

Chaptalisieren: Bezeichnet die gängige Methode, den Alkoholgehalt im Wein und dadurch dessen Qualität durch Aufzuckern des Mostes vor der Gärung zu steigern.

Charmat-Verfahren: Verfahren zur Schaumweinherstellung, bei dem die zweite Gärung in einem Drucktank stattfindet.

Charakteristisch: Ein chrakteristischer Wein besitzt alle Stärken und Schwächen, die aus Rebsorte, Weinbereitungsmethode, Anbaugebiet, Jahrgang und Alter hervorgehen. Nicht zu verwechseln mit dem Begriff sortentypisch.

Clairet: Aus Bordeaux kommt dieser dunkle Rosé, für den die dunklen Trauben erst 24 Stunden lang mit Schale vergoren werden. Danach geht der Gärvorgang ohne Schalen weiter. So entsteht ein rötlich gefärbter, erfrischender Wein, der im Mittelalter vor allem nach England exportiert wurde.

Classic: Neue Weinbezeichnung in Deutschland, die ein trockenes Geschmacksbild deutscher Weißweine etablieren soll. Dabei darf der Restzuckergehalt eines Weins nur maximal doppelt so hoch sein wie der Säuregehalt, maximal aber 15 Gramm pro Liter. Je nach Anbaugebiet sind nur typische Rebsorten zugelassen.

Classico: Italienische Prädikatsbezeichnung für die aus den besten Lagen eines Anbaugebietes stammenden Weine. Am bekanntesten ist Chianti Classico, es gibt diese Bezeichnung aber auch für andere Anbaugebiete.

Clos: In Frankreich werden damit vor allem im Burgund einzelne umfriedete Weinberge bezeichnet.

Crémant: Damit werden alle Schaumweine Frankreichs bezeichnet, die nicht in Champagne hergestellt werden. Der bekannteste ist der Crémant d'Alsace. Rebsorten sind zwar von Region zu Region unterschiedlich, bestimmte Herstellungsverfahren sind allerdings einheitlich vorgeschrieben.

Crianza: Bezeichnet in Spanien die amtlich anerkannten fassgereiften Weine. Erst nach drei Jahren dürfen die Weine verkauft werden. In den meisten Regionen müssen Crianzas mindesten sechs Monate lang im Barrique gelegen haben, in Rioja und Ribera Del Duero beispielsweise zwölf Monate.

Cru: In Frankreich übliche Prädikatsbezeichnung für höher klassifizierte Lagen und ihre Weine. Der Begriff ist eng mit dem "Terroir"-Begriff (siehe dort) verbunden.

Cuvée: Der Begriff hat unterschiedliche Bedeutungen. In der Regel versteht man darunter die Zusammenstellung einer Mischung aus verschiedenen Grundweinen, vor allem bei der Champagnerherstellung. Unter "Tête de cuvée" versteht man beispielsweise in Sauternes das Spitzenprodukt eines Weingutes.

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